8
Initialisierung
0%
Verantwortung?
Können wir.
Anpacken?
Auch!
Gruppenfoto Hintergrund Mascot Animation
Scroll to explore

Entscheidungshilfen für deine richtige Wahl

Lasst uns mal offen und ehrlich sein. Es gibt bei den diesjährigen Wahlen 8 Kandidatenlisten mit insgesamt 80 Bewerbern für die 17 Plätze im Betriebsrat-Gremium.

Rein statistisch gesehen kommen von jeder Liste somit die ersten 2 Kandidaten rein. Bei einem guten Wahlerfolg reden wir vielleicht über die ersten 4.

Kandidaten auf den Listenplätzen 5-8 werden vermutlich zukünftig als Ersatzkandidaten immer dann sporadisch an den BR-Sitzungen teilnehmen, wenn Vollmitglieder aus ihrer Liste durch Urlaub oder Krankheit an der Teilnahme verhindert sind.
Wahlchancen
Kandidaten auf Listenplätzen 9+ sind im Grunde genommen nur Stimmenfänger. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie aktiv im Betriebsrat mitarbeiten können, ist sehr gering. Und wir sind hier nicht in der Politik, wo es noch Parteitage gibt, in denen die Basis mitbestimmen darf. Das heißt nach der Wahl gibt es normalerweise keine Listenarbeit mehr, sondern nur noch Gremiumsarbeit.
Worauf sollte man also bei der Listenauswahl achten?

Aus unserer Sicht sollte man sich vorrangig mit der Person und der Qualifikation der ersten beiden Listenplätze befassen. Für was stehen sie, was können sie, welche Schwerpunkte traue ich ihnen zu, welche Erfahrungen haben sie schon aufzuweisen?

Und dann schaut euch mal die Listenplätze 3-8 an. Decken sie vielfältige Bereiche ab, wie viel Erfahrung bei Biotest und/oder im Betriebsrat bringen sie mit? Traut ihr ihnen zu, dass sie breit aufgestellt sind und alle anfallenden Themen bearbeiten können?
Listentipps
Nicht jeder Betriebsrat muss alles können, aber man braucht Leute, die gut mit Menschen umgehen können, man braucht welche, die sich trauen den Mund aufzumachen, die gleichzeitig geschickt verhandeln können. Man braucht aber auch Schaffer, die Texte schreiben und Gesetze interpretieren können, die sehr akribisch arbeiten. Und Leute die Konzepte erarbeiten, Strategien entwickeln, abwägen, Hintergrundinfos besorgen…

Zum Schluss macht euch mal einen Eindruck von der gesamten Liste. Am Ende wurden die Listen in der Regel durch die Listenführer zusammengestellt. Die Persönlichkeiten dieser Leute und deren Arbeitsorte spiegeln in der Regel den Interessenschwerpunkt der Listenführer wider.
Lasst uns mal über unsere beiden Listenführer Momo und Soner sprechen.

Beide sind erfahrene Betriebsräte, fangen also nicht bei Null an und brauchen keine Vorlaufzeit, bis sie sich in die Grundlagen der Betriebsrats-Arbeit eingearbeitet haben. Sie können a) gleich loslegen und b) vor allem übergangslos sicherstellen, dass die Themen, die sie aktuell schon als Betriebsräte bearbeiten, reibungslos und ohne Wissensverlust nach dem Gremiumswechsel weiterbearbeitet werden.

Und die beiden sind gut! Und sie waren federführend bei den wirklich wichtigen Themen…

Bei Momo müssen wir eigentlich nicht groß in die Details gehen. Als „Chef“ des Betriebsrats hatte er in den letzten Jahren das Vergnügen, dass er sich per Definition mit allen Themen beschäftigen musste. Kein anderer Kandidat hat dieses breite Detailwissen, das er auch beim Jonglieren von 10 Themen gleichzeitig abrufen kann. Zudem hat er es wie kein anderer vor ihm geschafft, mit allen Gesprächspartnern trotz schwieriger Konstellationen und inhaltlicher Differenzen immer gesprächsfähig zu bleiben. Das kann längst nicht jeder.
Momo Soner
Er war und ist der Kopf hinter allen IT-Themen. Die Produktionsthemen kann er sowieso im Schlaf. Er zeigt aber genau so viel Interesse, Verantwortungsgefühl und Einsatz für Themen und Mitarbeitergruppen, die nicht direkt mit der Produktion zu tun haben. Auch AT-ler, Außendienstler, Büro und Labor-Mitarbeitende können auf seine volle Unterstützung zählen. Kurz gesagt, er ist ein Vollblut-Betriebsrat und ein echt feiner Kerl.

Unser Soner hat bisher insbesondere bei den nervenaufreibenden und zeitfressenden IT-Themen Momo als starker Partner zur Seite gestanden. Zusätzlich gehört er zum Team, das in den letzten 4 Jahren die AT-Mitarbeiter intensiv, und wir denken besser als nie zuvor, betreut hat. Daneben kann man ihn für alles brauchen und er bringt zudem wertvollen Input aus den QC-Bereichen und auch aus der Ebene der niedrigen Führungskräfte mit. Ein ausgeglichener, kompetenter Betriebsrat, der auch ohne Freistellung immer die Arbeitslast im BR mitgetragen hat, egal wie viel er in seinem eigentlichen Job zu tun hatte.
Lisa Sandra Sven
Bei den weiteren Listenplätzen haben wir uns nicht verzettelt. Eine Endlos-Liste macht keinen Sinn.

Aus dem aktuellen Betriebsrat sind noch Lisa und Sandra mit dabei. Insbesondere die AT-ler und der deutsche Außendienst kennen sie und konnten sich in den letzten Jahren von ihrer Kompetenz überzeugen.

Lisa hat zusätzlich kompetent den Personalausschuss unterstützt, in dem es Sachverstand und strukturiertes Arbeiten benötigt, um die wöchentliche Flut an Anhörungen zu Einstellungen, Versetzungen, Mehrarbeitsanträgen, Umgruppierungen etc. zu bearbeiten und nicht den Überblick zu verlieren. Als IT-Mitarbeiterin ist sie zudem sehr wertvoll, wenn es um Basisarbeiten im BR-Alltag geht, wie Webseiten und Sharepoint-Pflege oder die Erstellung und den Versand unserer Newsletter aus dem Team der Öffentlichkeitsarbeit. Und als Mitglied des Betriebsausschusses gehörte sie zu der Kerngruppe des BR, die das Geschäft am laufen gehalten haben. Mit 4 Jahren Erfahrung als BR-Vollmitglied ist sie mit allen geläufigen Themen vertraut.

Sandra ist zusammen mit Momo die Dienstälteste mit mittlerweile 2 Amtszeiten im Betriebsrat. Sie ist unser Gesicht des HaynParcs und vertritt die Akademiker, Schreibtischtäter und die AT-Gemeinschaft. In den 8 Jahren als Betriebsrätin hat sie sich ein enormes Wissen aufgebaut in fast jedem Bereich. Worte in schriftlicher Ausarbeitung oder in mündlicher Form bei Verhandlungen sind ihre Stärke ebenso wie ihr analytischer Verstand. Sie setzt sich aber ebenso engagiert auch auf zwischenmenschlicher Ebene für Kollegen im BEM oder in Konfliktfällen ein.

Und dann haben wir uns noch 4 neue „High-Potentials“ rekrutiert:

Sven repräsentiert gleichermaßen die QC-Labore wie auch BNL. Wir schätzen seinen trockenen Humor und wissen, dass er auch im Privatleben politisch engagiert ist. Er hat also die richtige Grundhaltung, dass er sich fürs Gemeinwohl einsetzen will und wir glauben, dass seine Art und sein Biotest-Hintergrund eine Bereicherung für den BR sind.
Lea ist unsere „Jüngste“ sowohl vom Alter als auch von der Biotest-Zugehörigkeit. Und das ist gut so, denn wir brauchen auch frischen Wind und jemanden, der mit einem unvoreingenommenen Blick Dinge angeht. Sie stellt ihr Engagement für die Gemeinschaft bei Biotest bereits seit einiger Zeit als Mitglied des Onboarding-Teams unter Beweis, in dem sie den Einstieg für neue Kolleginnen und Kollegen mit betreut. Außerdem ist sie ein Biotestler der 2. Generation. Mit ihrem wachen Verstand und einem gesunden Selbstbewusstsein sind wir uns sicher, dass Biotest und der Betriebsrat von ihr profitieren werden.

Jana ist durch ihre offene Art in der Firma sehr gut vernetzt und schafft es schnell neue Verbindungen aufzubauen. Als Führungskraft in der QC setzt sie sich für die Belange Ihrer Mitarbeitenden stets ein und bleibt dabei sehr Kompetent. Neben dieser Tätigkeit hat sie sich ein enormes Wissen in Sachen AT angeeignet. Jana arbeitet sehr akribisch und fuchst sich in die Themen ein. Genau das sind die Eigenschaften, die sie zu einer Top-Betriebsrätin machen.

Jasmine kennen sicherlich viele, was daran liegt, dass sie schon 14 Jahre bei Biotest ist und das in einer Assistenz-Funktion. Sie wird den großen QO Bereich repräsentieren. Wir schätzen ihre Ruhe und Bodenständigkeit und ihre freundliche hilfsbereite Art. Sie ist immer bereit mitzuhelfen und mehr als ihren Teil der Arbeit beizutragen. Wir glauben, dass sie sich im Betriebsrat sehr konstruktiv und teamfähig einbringen wird. Außerdem bringt sie mit ihrer sozialen Ader die richtige Einstellung mit, die wir uns von einer Betriebsrätin wünschen.
Lea Jana Jasmine
Wir alle stehen für soziale Verantwortung und Vernunft. Wir sind keine Duckmäuser, aber auch keine Quertreiber. Wir sind keine naiven Weltverbesserer, aber auch keine Schwarzmaler. Wir sind überzeugte Biotestler, die die nächsten Jahre im Sinne aller die Biotest-Welt ein Stückchen besser machen wollen.

Unser Team steht für eine Betriebsratsarbeit, die nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. Wir wollen nicht durch große Worte auffallen, sondern durch Ergebnisse. Am Ende gibt es immer viele, die mitreden, aber nur wenige, die die Arbeit machen.
Entscheidungshilfen für deine richtige Wahl
Unser Anspruch:
  • Lösungen statt Blockaden
  • Zukunftsdenken statt Stillstand
  • Gemeinsame Ziele statt Einzelinteressen
  • Kooperation und faire Kompromisse mit der Arbeitgeberseite wo es möglich ist Durchsetzungskraft und Härte in Verhandlungen wo es nötig ist
Unsere Stärken:
  • Themen werden wir nicht „nach Gefühl“ und Tagesform bearbeiten, sondern mit Substanz.
  • Wir raten und mutmaßen uns nicht durch die Gesetzeslage, sondern recherchieren gewissenhaft, damit wir rechtssicher auftreten und handeln können.
  • Wir urteilen nicht auf Basis von einseitigen Informationen, sondern wägen Fakten, Rahmenbedingungen und unterschiedliche Blickwinkel ab.
  • Wir legen den Fokus auf das, was langfristig für die Belegschaft sinnvoll ist.
Machen wir uns nichts vor. Im Betriebsrat ist es nicht viel anders als bei euch in den Abteilungen. Der Alltag und die Routine fressen einen auf. Als Betriebsrat kommt oft noch hinzu, dass man absichtlich spät in Themen eingebunden wird.

Deshalb können und wollen wir hier keine leeren Versprechungen machen. Was wir versprechen können, ist, dass wir alle anstehenden Themen mit Sorgfalt behandeln werden. Dabei wollen wir uns durch folgende Ziele leiten lassen:
  • Wieder Ruhe in den Betrieb bringen und Stressfaktoren reduzieren.
  • Generell für ein gesundes Miteinander sorgen.
  • Extrameilen müssen anständig und fair entlohnt werden.
Themen
  • Änderungen mit mehr Voraussicht und einer soliden Planung angehen.
  • Teamgrößen müssen sinnvoll sein, um produktives Arbeiten zu ermöglichen.
  • Das Mitarbeiterwohl muss wieder in den Vordergrund rücken.
  • Stärkere Überwachung von BR-Seite zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
  • Faire Gehälter über alle Gehaltsgruppen hinweg (Tarif & AT).
  • Alltagstaugliche Regelungen zu Zeiterfassung, Pausen, mobilem Arbeiten, etc.

Was uns als Betriebsrat wichtig ist

Worum es geht
Verlässliche Informationen statt Gerüchteküche. Entscheidungen, Planänderungen und Regeln müssen für alle Betroffenen nachvollziehbar, rechtzeitig und einheitlich kommuniziert werden. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter soll denselben Informationsstand haben und verstehen können, warum Entscheidungen getroffen werden. Wissen soll keine Frage des Zufalls oder des persönlichen Netzwerks sein.
So setzen wir das um
Früh informieren und einbinden. Sobald wir als Betriebsrat Kenntnis erlangen, dass Änderungen bei Schichtmodellen, Teamstrukturen, Arbeitszeiten, Prozessen oder Arbeitsabläufen anstehen, müssen die betroffenen Mitarbeiter eingebunden werden. Je früher, desto besser.
Entscheidungen verständlich machen. Wenn Vorschläge nicht umgesetzt werden können oder sich Pläne ändern, muss nachvollziehbar erklärt werden, warum – und wie es stattdessen weitergeht. Der Betriebsrat wird oft genug als Grund vorgeschoben, warum was nicht geht oder warum es länger dauert. Hier wollen wir transparenter und damit vermutlich auch unbequemer werden.
Regelmäßige Updates für alle. Wir schicken ja schon seit einiger Zeit die monatlichen Info-Mails an die gesamte Belegschaft raus. Das wollen wir in jedem Fall weiterführen und vertiefen. Zusätzlich nutzen wir Sammel-Emails auch, wenn es um Spezialthemen geht, die einzelne Gruppen (z.B. Außendienst und AT-ler) betreffen. Wir schließen hier eine Lücke, die oft dank der mangelnden Kommunikation von Firmenseite besteht, und erklären Details und geben Hilfestellungen.
Was du davon hast
Weniger Überraschungen, weniger Missverständnisse – und mehr Vertrauen, weil du weißt, woran du bist.
Worum es geht
Planbarkeit ist Lebensqualität. Arbeitszeiten müssen für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche im Unternehmen funktionieren – in Produktion, Labor und Bürobereichen. Ob Schichtmodell, Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit, ob vor Ort oder im mobilen Arbeiten: Arbeitszeitregelungen müssen so gestaltet sein, dass betrieblichen Anforderungen und privaten Verpflichtungen gleichermaßen Rechnung getragen wird. Ausnahmezustände oder kurzfristige Änderungen dürfen dabei nicht zum Normalzustand werden.
So setzen wir das um
Verlässliche Schichtplanung. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Schichtpläne so früh wie möglich erstellt werden, damit genug Zeit bleibt, Schwächen zu beheben und das Optimum herauszuholen. Änderungen erfolgen nur bei echter Notwendigkeit, nach klaren Regeln und mit fairer Verteilung.
Augenmaß bei Mehrarbeit. Mehrarbeit darf nicht selbstverständlich sein. Weder im Tarifbereich, noch im AT-Bereich. Sie muss begründet und zeitlich begrenzt sein und ist kein Mittel, um die Wiederbesetzung von wichtigen Stellen zu umgehen und die Last auf die Bestandsmitarbeiter zu packen. Hier wollen wir als Betriebsrat noch stärker in die Kontrolle gehen.
Faire Ausgleichsmodelle. Wenn Kolleginnen und Kollegen kurzfristig einspringen oder zusätzliche Belastung übernehmen, braucht es klare und faire Ausgleichsregelungen – über Zeitgutschriften, Extra-Vergütung oder zusätzliche Erholungsmöglichkeiten. Wir haben vor einigen Monaten als Betriebsrat bereits die Diskussion zu Sonderprämien für Sondereinsätze eröffnet.
Verlässliche Regelungen für mobiles Arbeiten und flexible Zeiten. Wo mobiles Arbeiten oder Gleitzeit möglich sind, setzen wir uns für klare, faire und praktikable Regelungen ein – damit Flexibilität sowohl für Beschäftigte als auch für den Betrieb funktioniert.
Schutz vor Dauerüberlastung. Belastungsspitzen müssen früh erkannt werden. Ziel ist es, rechtzeitig gegenzusteuern, bevor Überlastung und steigende Krankenstände entstehen. Wir wollen hier, noch mehr als bisher, eine Anlaufstelle für betroffene Mitarbeitende sein.
Was du davon hast
Mehr Planungssicherheit für Termine, Familie und Erholung – eine bessere Work-Life-Balance und am Ende weniger Stress, weil Arbeit und Privatleben verlässlicher miteinander vereinbart werden können und kurzfristige Änderungen seltener werden.
Worum es geht
Gleiche Regeln für alle. Keine ‚Lieblingsschichten‘ für die Kumpel, kein Nasenfaktor bei Gehaltsanpassungen, kein Übergehen bei Beförderungen. Fairness bedeutet, dass jeder und jede Mitarbeitende gleiche Pflichten, aber auch gleiche Rechte und Chancen hat und Personalentscheidungen nachvollziehbar sind.
So setzen wir das um
Einheitliche und nachvollziehbare Kriterien. Bei Themen wie Urlaubsgenehmigungen, Schichttausch, Zuweisung von Arbeitspaketen, Beförderungen, Gehaltserhöhungen, Versetzungen muss es klare und verständliche Regeln geben, statt Entscheidungen nach Gefühl.
Respektvolle Konfliktlösung. Meinungsverschiedenheiten zwischen Kollegen, aber auch Mitarbeitenden und Führungskräften werden lösungsorientiert und ohne Schuldzuweisungen geklärt. HR muss hier nicht immer gleich eingebunden werden und die Situation eskalieren. Wir als Betriebsrat sind erfahrene Mediatoren, die Dinge auf dem kleinen Dienstweg regeln können.
Schutz vor Benachteiligung. Wenn Beschäftigte systematisch schlechter gestellt werden, muss das erkannt, angesprochen und verändert werden. Auch hier bieten wir Betroffenen eine erste Anlaufstelle, um mögliche Schritte zu besprechen und ihnen dann auch im weiteren Verlauf zur Seite zur stehen.
Was du davon hast
Mehr Gerechtigkeit im Arbeitsalltag und ein Betriebsklima, das verbindet statt zu spalten.
Worum es geht
Gesund arbeiten, fit bleiben. Ein Arbeitsplatz muss körperlich und psychisch gesund gestalten sein – vom Büro über Labor bis zur Produktion. Dazu gehören nicht nur Sicherheitsregeln, sondern auch ergonomische Ausstattung, klare Strukturen und Rücksicht auf Belastungen, damit alle abends heil und energiegeladen nach Hause gehen.
So setzen wir das um
Gesunde Arbeitsplätze schaffen. Mehrfachbüros, Shared-Desk-Lösungen und Produktionsbereiche werden so gestaltet, dass Lärmbelastung, körperliche Stressfaktoren und Überbelastungen reduziert werden.
Attraktive Pausen- und Aufenthaltsbereiche. Auch wenn wir sparen müssen: gutes Arbeiten braucht Pausenräume, Kantinen und Aufenthaltsbereiche, die so gestaltet sind, dass sich alle wohlfühlen. Dazu gehören auch ein gesundes und abwechslungsreiches Essensangebot, auch an den der Wochenenden, und Sitzplätze drinnen wie draußen, die auf kurzen Wegen erreichbar sind.
Belastungen früh erkennen und reduzieren. Gefährdungen, Überlastungen oder stressige Situationen werden systematisch identifiziert und entschärft. Hier dürfen auch psychische Belastungen nicht untergehen, die gerade unter Druck verstärkt auftreten. Der Betriebsrat unterstützt hier aktiv EHS.
BEM & Fehlzeitengespräche nutzen und fair gestalten. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) wird genutzt, um Langzeitkranken den Wiedereinstieg in die Arbeit zu erleichtern, ohne dass Mitarbeitende sich unter Druck gesetzt fühlen. Fehlzeitengespräche sollen der Unterstützung dienen, und nicht zum Druckausüben missbraucht werden. Als Begleiter bei solchen Gesprächen sind wir als Betriebsrat ein starker Partner an der Seite der Mitarbeitenden.
Was du davon hast
Mehr Energie, weniger Stress und eine gesunde Balance am Arbeitsplatz – ein Umfeld, das Rücksicht nimmt, Belastungen reduziert und wirklich auf die Gesundheit aller achtet.
Worum es geht
Gute Arbeit durch Qualifikation und Entwicklungsmöglichkeiten. Einarbeitung und Weiterbildung darf nicht dem Zufall überlassen werden und für alle erreichbar sein – egal ob Produktion, Labor oder Büro.
So setzen wir das um
Strukturierte Einarbeitung. Neue Kolleginnen und Kollegen brauchen eine gute Einarbeitung, damit sie schnell eine Bereicherung fürs Team sind. Es kann nicht sein, dass Leute alleingelassen werden und dann am Ende der Probezeit wegen fehlender Leistung nicht übernommen werden. Hier müssen auch die Führungskräfte in die Pflicht genommen werden.
Gezielte Weiterbildung. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen müssen selbstverständlich sein – zur Wahrung der existierenden Kompetenz aber auch zu Zukunftsthemen. Nur so schaffen wir die angestrebte Effizienzsteigerung. Und nur so bleiben wir als Mitarbeitende motiviert.
Faire Chancen für alle. Weiterbildungsmöglichkeiten werden transparent vergeben, unabhängig von Lautstärke, Nähe zu Vorgesetzten oder Zufall. Auch die Nominierung für interne Förderprogramme darf nicht nach Nasenfaktor erfolgen.
Wissen sichern und teilen. Oft hängt Spezialwissen an einzelnen Personen. Verhängnisvoll bei krankheitsbedingten Ausfällen oder Renteneintritten. Der Betriebsrat befürwortet die überschneidende Nachbesetzung von ‚Rentnerstellen‘ und hinterfragt z.B. bei Schichtmodellen immer auch die Vertreterregelungen bei Ausfällen.
Was du davon hast
Mehr Sicherheit im Job, bessere Perspektiven und weniger Druck, wenn sich Prozesse oder Aufgaben ändern.
Worum es geht
Veränderung gehört zur Arbeitswelt. Ob durch Digitalisierung, neue Technologien, organisatorische Anpassungen oder veränderte Arbeitsformen. Entscheidend ist, dass Transformation planvoll, fair und mit Beteiligung der Beschäftigten gestaltet wird. Ziel ist eine Entwicklung, die Sicherheit im Job erhält, Perspektiven schafft und unnötigen Druck vermeidet.
So setzen wir das um
Effizienz durch Technik. Neue Systeme und Tools sollen den Arbeitsalltag wirklich verbessern – durch bessere Abläufe, weniger Doppelarbeit und sinnvolle Unterstützung statt zusätzlicher Kontrolle oder Bürokratie. Wenn wir effizienter sein wollen, brauchen wir die Ablösung veralteter Systeme und Modernisierungen wie z.B. digitale Unterschriften.
KI und Digitalisierung verantwortungsvoll gestalten. Der Betriebsrat unterstützt ausdrücklich die Einführung von KI-Systemen, ABER: das funktioniert nur, wenn die Einführung solcher Systeme unter Berücksichtigung der Mitbestimmung gründlich vorbereitet wird. Bei neuen Technologien brauchen wir klare Regeln zu Transparenz, Datenschutz sowie fairer Leistungs- und Verhaltenskontrolle. Menschliche Arbeit darf nicht durch intransparente Bewertungen ersetzt werden.
Gut geplante und strukturierte Veränderungen. Veränderungen dürfen nicht zu Leistungsdruck oder Verschlechterung der Arbeitsbedingungen führen. Gesundheit, Qualifikation und Beschäftigungssicherheit stehen im Mittelpunkt. Veränderungen brauchen klare Ziele, Pilotphasen, Feedbackmöglichkeiten und die Bereitschaft, Dinge zu korrigieren, wenn sie nicht funktionieren. Aktionismus, nur um zu zeigen, dass wir was tun, ist hier fehl am Platz. Der Betriebsrat hat ein wachsames Auge auf alle Umstrukturierungen und Versetzungen und achtet auf stillen Personalabbau. Profitabilität erreicht man durch Effizienzsteigerung, und diese erreicht man wiederum durch die Optimierung von Prozessen und nicht indem man weniger Leute die gleichen veralteten Prozesse und Systeme bedienen lässt.
Was du davon hast
Eine Zukunft, die nicht über dich hinweg entscheidet, sondern in der du weißt, was passiert, warum es passiert und wie du dich einbringen kannst – für mehr Sicherheit, Vertrauen und Planbarkeit im Arbeitsalltag.

KAFFEE KLATSCH MIT LISTE 8

Kaffee Klatsch

WICHTIGES ZUR WAHL

Stimmzettel
Maskottchen
Group Photo
COUNTDOWN
Noch — Tage
WAHLTERMIN
16.04.2026
Wählen – so geht’s: Wo? Conference Center, Raum Dreieich
Wann? Am 16.04.2026 08:00 bis 15:00 Uhr
Wie? Wahlzettel erhaltet Ihr vor Ort
Briefwahl – so geht’s: Briefwahl rechtzeitig beantragen.
Ausgefüllte Briefwahlunterlagen vor dem 16.04.2026 15:00Uhr persönlich beim Wahlvorstand abgeben oder per Post einsenden.